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Die Punkte für das BSA werden werden in drei Bereichen vergeben:

  • Fort- und Weiterbildung
  • Reflexion des beruflichen Handelns
  • Sonstige Aktivitäten und Vermittlung

Grundsätzlich gilt, dass die Registrierten sich verpflichten, periodisch innerhalb von 5 Jahren für das Berufsregister 30 Punkte zu erwerben. (Für die Kategorien C und F wird zunächst ein verkürzter Zeitraum von drei Jahren angesetzt, in dem entsprechend 18 Punkte nachzuweisen sind. Anschließend erfolgt die reguläre Registrierung in der dann zutreffenden Kategorie.)

Davon entfallen...

  • mindestens 15 Punkte auf Fort- und Weiterbildung,
  • mindestens 5 Punkte auf die Reflexion des beruflichen Handelns,
  • mindestens 10 weitere Punkte wahlweise auf diese beiden Bereiche oder auf andere für die Soziale Arbeit berufsfachlich, berufsständisch und/oder berufsfachlich relevante Aktivitäten.

Fort- und Weiterbildung

Grundvoraussetzung für professionell verstandene Soziale Arbeit ist die Bereitschaft, in einer ständig sich wandelnden Welt ein (Berufs-)Leben lang zu lernen. Das Studium vermittelt lediglich das Basiswissen und -fertigkeiten, die sich in der Praxis bewähren müssen. Um für Ausübung der Sozialen Arbeit fit zu bleiben, ist eine permanente Fort- und Weiterbildung unerlässlich.

Im Bereich Fort- und Weiterbildung müssen in fünf Jahren mindestens 15 Punkte erworben werden. Generell werden nur solche Fort- und Weiterbildungen anerkannt, die für die Ausübung der Sozialen Arbeit relevant sind.

Als Wert zur Orientierung kann gelten:

  • 3 Unterrichtsstunden (oder 2,25 Zeitsunden) entsprechen 1 Punkt
  • Ein Fortbildungstag ergibt so in der Regel bis zu drei Punkten.

Reflexion des beruflichen Handelns

Die systematische Reflexion des beruflichen Handelns ist ein ganz wesentliches Merkmal einer professionell verstandenen Sozialen Arbeit. Sie wird ausgeübt von Menschen und sie vollzieht sich im konkreten Umgang mit Menschen. Es liegt in der Natur des Menschen, dass er in seinem Denken und Handeln unausweichlich von persönlichen Motiven geleitet wird. Aus diesem Grund setzen sich verantwortungsvoll Handelnde auf der Grundlage ihres beruflichen Wissens bewusst auch mit ihren persönlichen Anteilen auseinander, damit diese nicht den Blick auf die KlientInnen und deren Interessen verstellen. Genau hier liegt ein entscheidender Unterschied zu nicht-professionellen Helfern, die zumeist allein auf der Basis ihres "gesunden Menschenverstands" agieren.

Im Bereich der Reflexion des berufliche Handelns sind in 5 Jahren mindestens 5 Punkte zu erwerben. Je nach Intensität der jweiligen Leistung sind die Punkte unterschiedlich gewichtet:

  • 1 Stunde Einzelsupervision oder -coaching bei einer dafür ausgebildeten Person entspricht 1 Punkt.
  • 2 Stunden Gruppensupervision entsprechen 1 Punkt
  • 4 Stunden Intervision (kollegiale Beratung) entsprechen 1 Punkt. (Gruppen sollen sich vorab beim Berufsregister anmelden.)

Sonstige Aktivitäten und Vermittlung

Das Berufsregister will ganz bewusst berufsfachliches, berufsständisches und berufsverbandliches Engagement fördern, das über das allgemeine berufliche Handeln hinausgeht und für die Entwicklung der Profession Soziale Arbeit außerordentlich wichtig ist. Wer die mindestens erforderlichen 20 Punkte in den Bereichen Fort- und Weiterbildung und berufliche Reflexion erreicht hat, kann die fehlenden 10 Punkte z. B. auch durch die folgenden Aktivitäten (mit den entsprechenden Punkten) erwerben:

  • Aktivitäten in Verbänden und Organen (für jedes Jahr der Berufung 3 Punkte)
  • Organisation von Fachtagen (je Fachtag 3 Punkte)
  • Leitung von Arbeitsgruppen/Moderation bei Fachtagungen (2 Stunden = 1 Punkt)
  • Erteilung von Praxisanleitung z. B. an BerufseinsteigerInnen (1 Stunde = 1 Punkt)
  • Fachvorträge/Fachartikel (Punkte werden individuell vergeben)
Deutscher Berufsverband für Soziale Arbeit e.V.
Deutscher Berufsverband für Soziale Arbeit e.V.
DBSH-Institut
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Deutsche Vereinigung für Sozialarbeit im Gesundheitswesen
Zentralstelle für Klinische Sozialarbeit
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Deutsche Gesellschaft für Care und Case Management (DGCC)
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