Qualität /Der Qualitätsbegriff 
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Der Qualitätsbegriff

Der Begriff „Qualität“ impliziert eine Wertung und wird oft als „gute Qualität“ assoziiert. Dabei wird übersehen, dass es bei der Qualitätssicherung nicht um eine „objektiv“ gute Qualität geht, sondern um das Einlösen eines vorab festgelegten Standards. Diese sind das Ergebnis eines Aushandlungsprozesses von wollenden Menschen und Interessensvertretungen. D.h. es ist der Mensch der bestimmt und beurteilt. Dabei wirken allerdings insbesondere Aspekte konkreter gesellschaftlicher und kultureller Konventionen auf die Wahrnehmung, Meinung und Bewertung des Menschen quasi von außen auf ich ein. So gesehen wird Qualität als ein Ergebnis eines Netzwerkes vom Menschen selbst, seinen Erfahrungen und der Kultur seiner Gesellschaft anzusehen sein. Qualität gewinnt aus diesem Verbund seine Gestalt. Daraus ergibt sich die Verpflichtung, dem was „Gut“ und von „Qualität“ ist, nachzustre-ben bzw. sein Handel auszurichten und messen zu lassen.

Qualität beschreibt lediglich das „Wie“ = „qualitas“ (lat.) „ Wie habe ich’s getan?“ Das was „gut“ ist, muss allerdings operationalisiert werden. D.h. es müssen konkrete Kriterien benannt sein, die eine gute Qualität ausmachen.

Qualität...

  • ist von professionellen Kräften der Sozialen Arbeit eigenständig zu entwickeln,
  • muss in konkreten Dienstleistungen messbar ausgedrückt werden,
  • muss im Arbeitsfeld konkretisiert werden
  • muss kontinuierlich angepasst werden
  • unterliegt einem system-dynamischen Prozess.
Deutscher Berufsverband für Soziale Arbeit e.V.
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DBSH-Institut
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Deutsche Vereinigung für Sozialarbeit im Gesundheitswesen
Zentralstelle für Klinische Sozialarbeit
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Deutsche Gesellschaft für Care und Case Management (DGCC)
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