DBSH 
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Der DBSH ist Berufsverband für die Soziale Praxis. Über 6.000 Erzieher/innen, Heilpädagog/innen, Sozialarbeiter/innen und Sozialpädagog/innen haben sich zusammen geschlossen, um Maßstäbe für die soziale Arbeit zu setzen. Der DBSH ist in seiner gewerkschaftlichen Funktion Mitgliedsgewerkschaft im „dbb“ (Deutscher Beamtenbund und Tarifunion).

Fachlich und sozialpolitisch ist er mit unterschiedlichen Funktionen Mitglied in zahlreichen Fachorganisationen der Sozialen Arbeit, wie etwa: Internationale Vereinigung der SozialarbeiterInnen (ISFW), Deutscher Verein, Arbeitsgemeinschaft der Jugendhilfe (AGJ), Deutscher Frauenrat, Allgemeine Fürsorge-Erziehungs-Tag (AFET), Bundeskonferenz der nichtärztlichen Berufe im Gesundheitswesen, usw. vertreten.

Berufliche Soziale Arbeit hat einen doppelten Auftrag: einerseits die Stützung bestehender Strukturen und Normen der Gesellschaft oder deren Veränderung, andererseits die Begleitung und Hilfe für diejenigen, denen die gegenwärtige gesellschaftliche Situation eine befriedigende Lebensgestaltung nicht möglich machen. Sozialer Arbeit gelingt Kommunikation mit denjenigen Menschen, die von anderen gesellschaftlichen Strukturen nicht mehr erreicht werden.

Im Kontext einer globalisierten wirtschaftlichen Entwicklung haben wir erleben müssen, dass die Armut und die Gefährdung allgemeiner ökologischer und ökonomischer Grundlagen zunehmen, während sich bestehende Lebenszusammenhänge zwischen Gruppen und Menschen immer weiter ausdifferenzieren. Was für die einen Chancen beinhaltet, führt für die Anderen zur sozialen und psychischen Ausgrenzung.

Soziale Arbeit kann über die Vermittlung individueller Hilfen hinaus keine materiellen Probleme wie Armut und Arbeitslosigkeit lösen, sie kann aber Selbsthilfe und Empowerment fördern, die (solidarische) Handlungsfähigkeit der angesprochenen Menschen stärken und Gesellschaft und Politik beraten. In diesem Zusammenhang ist soziale Arbeit immer auch Handlungsforschung über die Auswirkungen gesellschaftlicher Entwicklungen auf bestimmte Gruppen in der Gesellschaft.

Entsprechend vielschichtig ist das Verständnis des DBSH bezüglich der Aufgaben und Kompetenzen sozialer Arbeit und der in ihr Beschäftigten:

  • Soziale Arbeit ist ein Angebot für Einzelne, Gruppen und Gemeinwesen in Situationen, die Unterstützung, Förderung und Begleitung sinnvoll machen.
  • Beschäftigte in der sozialen Arbeit verstehen sich als ExpertInnen in der Vermittlung von Hilfe.
  • „Helfen“ als Profession ist dort notwendig, wo andere Ressourcen (Arbeitsplätze, materielle Hilfen, gesellschaftliche Normen, Selbsthilfe) nicht verfügbar sind oder ihre Empfänger nicht erreichen.
  • Beschäftigte in der sozialen Arbeit verstehen sich als ExpertInnen in der Vermittlung zwischen der Lebenswelt der Menschen und dem System gesellschaftlicher Strukturen und Normen.
  • In dieser Kommunikation entschlüsseln sich die Auswirkungen gesellschaftlicher Entwicklungen auf die Lebensbedingungen der angesprochenen Menschen.
  • Beschäftigte in der sozialen Arbeit verstehen sich als ExpertInnen in der Forschung über die wechselseitigen Bezüge zwischen Lebenswelt und System. Sie tragen zur Entwicklung von Theorien, Strategien und Methoden zur Beeinflussung aller Ebenen bei.
  • Soziale Arbeit vertraut auf die Kraft der Menschen, ihr Leben selbst zu gestalten. Sie ergreift dort Partei, wo gesellschaftliche Rahmenbedingungen dem entgegenstehen.
  • Beschäftigte in der sozialen Arbeit verstehen sich als ExpertInnen in der Begleitung der Weiterentwicklung einer sozialen Gesellschaft.
  • Die Unterstützung bei dieser Weiterentwicklung bedarf der Aktivitäten des DBSH und der in ihm vertretenen Beschäftigten. Wie kaum ein anderer Beruf steht der soziale Bereich in kommunikativen Bezügen zu den jeweiligen Adressaten und deren Lebens(um)welt. Dies beinhaltet besondere Chancen und eine hohe Verantwortung. Soziale Arbeit ermutigt zum selbstbestimmten und auch politischem Handeln.
  • Beschäftigte in der sozialen Arbeit verstehen sich als ExpertInnen in der Ermutigung, Bildung und Aktivierung der von ihr jeweils angesprochenen Gruppen.

Mit diesem Selbstverständnis verbindet der DBSH weitergehende Visionen, Ziele und Forderungen.

Der DBSH setzt sich daher für eine Humanisierung der Lebensverhältnisse und die Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben ein.

Gute Ausbildungen, Chancengleichheit, funktionierende soziale Netzwerke und die Beteiligung und Zufriedenheit der BürgerInnen sind Basis für die Bewahrung der natürlichen Lebensbedingungen, die Entwicklung einer demokratischen Gesellschaft und wirtschaftlichen Produktivität.

Der DBSH sieht die Soziale Arbeit in einer besonderen Verantwortung. Um dieser Verantwortung gerecht werden zu können, fordert der DBSH:

  • mehr Handlungskompetenzen für die Beschäftigten;
  • eine größere Akzeptanz sozialer Praxis;
  • die Festschreibung notwendiger Schlüsselkompetenzen und Qualitätsstandard für die Tätigkeitsfelder der Sozialen Arbeit;
  • ein Berufsgesetz, das den Einsatz von Fachkräften in den Tätigkeitsfeldern der Sozialen Arbeit sicherstellt;
  • eine Verbesserung und Aufwertung von Forschung und Ausbildung an Fachhochschulen und Universitäten;
  • eine Beteiligung des DBSH und der Profession Soziale Arbeit an der notwendigen Weiterentwicklung des Sozialstaats durch Politik, Verwaltungen und Verbänden; sowie
  • einen gesellschaftlichen Stellenwert der Sozialen Arbeit, der ihrer tatsächlichen Leistung entspricht.

Um diese Zielsetzungen zu erreichen ist der DBSH nicht nur in Fachorganisationen aktiv. Gemeinsam mit seinen Schwesterverbänden im Hochschulbereich, dem Fachbereichstag Soziale Arbeit (FBTS), dem Fachbereichstag Heilpädagogik u.Ä. setzt sich der Verband für die Sicherung Sozialer Arbeit in Ausbildung und Praxis ein.

Allerdings bedarf Soziale Arbeit vor allem der Unterstützung durch Politik und Öffentlichkeit. Der DBSH bietet seine Fachkompetenz und Aktivität als Beitrag im Ringen um eine solidarische Gesellschaft an.

Sie sind herzlich eingeladen, unseren Verband und seine Angebote in Anspruch zu nehmen.

Unsere Anschrift:

Deutscher Berufsverband für Soziale Arbeit e.V.
Michaelkirchstraße 17/18
10179 Berlin
Tel. (030) 400 54 012 (030) 400 54 012
Fax (030) 400 54 013
Email: info@dbsh.de
Internet: www.dbsh.de


Gerne übersenden wir Ihnen ausführliches Informationsmaterial. Sie können sich auch via Internet über den DBSH informieren. Unter der Adresse „www.dbsh.de“ finden Sie die umfangreichste Homepage für die Soziale Arbeit in Deutschland.

Deutscher Berufsverband für Soziale Arbeit e.V.
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DBSH-Institut
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Zentralstelle für Klinische Sozialarbeit
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Deutsche Gesellschaft für Care und Case Management (DGCC)
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